Mach mit: Wir machen den Sozialabbau sichtbar!
Hohe Mieten. Teure Lebensmittel. Unterbesetzte Pflege. Fehlende Kinderbetreuung in den Kitas. Die Studiengebühren steigen, das Bürgergeld wird weg sanktioniert. Arbeitsplätze werden gestrichen. Das Deutschlandticket wird teurer und das Wohngeld braucht ewig.
Nachhaltige Lösungen für die Klimakrise? Fehlanzeige!
Unsere Regierungen tun alles dafür, eine Zukunft zu besiegeln unter der die Meisten leiden werden. Für jedes Problem kennen sie nur die selbe Antwort: Kürzen, wo Geld gebraucht und sinnvoll für alle eingesetzt werden könnte. Geld verschleudern, wo einige Wenige von profitieren.
Lebenswichtige Angebote werden gekürzt und mit rechten Parolen wird davon abgelenkt - in den Medien, in der Politik und auf der Straße.
Unser Wohlstand schrumpft, unsere Sorgen wachsen. Der Sozialabbau spielt den Rechten in die Karten. Statt Lösungen haben sie nur Sündenböcke anzubieten. Schuld sind immer die anderen. Aber wer macht denn den Sozialabbau?
Der Stress und die Sorgen werden auch bei dir immer größer? Du fühlst dich immer mehr unter Druck gesetzt, deinen Einkauf und deine Miete bezahlen zu können? Dir fehlt ein wichtiges Freizeit- oder Unterstützungsangebot, bei dem gekürzt wurde?
Unterstütze uns dabei, das sichtbar zu machen und mache bei unserer Umfrage mit. Wir wollen allen zeigen, wie groß der Druck für uns ist, wo gekürzt wird und was das für Folgen hat. Nur gemeinsam sind wir unkürzbar!

"Den Druck aufrechterhalten"
„Was tun, wenn die Demos nicht reichen?“ Circa 50 Kolleg:innen sind am 9. Oktober der gemeinsamen Einladung von ver.di und dem Unkürzbar!-Bündnis ins Gewerkschaftshaus gefolgt. Gemeinsam wollten wir nicht nur die Großdemo vom 26. September auswerten.
Nach kurzen einleitenden Statements von ver.di und dem Unkürzbar!-Bündnis wurde zunächst in Kleingruppen und anschließend in großer Runde diskutiert. Es ging um die große Frage: Wie geht es weiter mit den Protesten gegen Sozialabbau?
Gewerkschaften und soziale Bewegungen, Arbeitskämpfe und soziale Kämpfe gehören zusammen – darin waren sich die Anwesenden schnell einig. Und zwar nicht nur theoretisch, im Kopf oder als Sonntagsrede, sondern auch praktisch, strategisch und organisiert.
Ob die Vielzahl der Forderungen bei den Demos am 26. September hilfreich war, weil dadurch viele Perspektiven Gehör fanden, oder eher hinderlich, weil sie eine gemeinsame Fokussierung erschwerte, wurde von den Anwesenden kritisch abgewogen.
Einig waren sich alle darin, dass es Orte gemeinsamer Solidarität und Selbstwirksamkeit braucht, damit die Proteste erfolgreich weitergehen können. Aber auch die ganz große Veränderung wurde darüber nicht vergessen: „Generalstreik“ war eines der häufigsten Worte des Abends.
Beeindruckend war an diesem Abend auch die Altersspanne der Anwesenden. Von bereits verrenteten Kolleg:innen mit viel Erfahrung bis hin zu ganz jungen Kolleg:innen, die noch in der Ausbildung sind, war eine spannende Mischung im Gewerkschaftshaus zusammengekommen.
Viele Fragen konnten nur angerissen werden: Müssen wir, gerade in Bremen, die Frage der Aufrüstung stärker in den Blick nehmen? Wie schaffen wir es, mehr Kolleg:innen aus möglichst allen Gewerkschaften einzubinden? Und was ist eigentlich mit den Bremer Bürgerschaftswahlen im nächsten Jahr?
All das ließ sich unmöglich an einem einzigen Abend diskutieren. Umso besser, dass es bereits Orte gibt, an denen wir die gemeinsame Diskussion und Planung fortsetzen können:
- Beim öffentlichen Treffen des ver.di-Ortsvereins: am 14. Oktober um 18:30 Uhr im großen ver.di-Sitzungszimmer im Gewerkschaftshaus.
- Beim offenen Treffen des Unkürzbar!-Bündnisses: am 23. Oktober um 18:30 Uhr in der KlimaWerkStadt, Westerstraße 58.
- Bei der Fortsetzung dieser Diskussion: am 5. November um 19 Uhr im Tivolisaal des Gewerkschaftshauses
Solidarischer Antifaschismus – Was soll das denn sein?

Je mehr staatliche Sozialleistungen abgebaut werden, desto mehr Prozente bekommen rechte und rechtsextreme Parteien.
Wir drehen diesen Zusammenhang um: Wir wehren uns gegen jede Art von Sozialkürzungen und fordern eine soziale Politik für allen Menschen als wirksames Mittel gegen den Faschismus.
Dazu gehören menschenwürdige Lebensbedingungen für alle, gute Arbeitsbedingungen und Bezahlung, eine starke und solidarische Absicherung bei Krankheit, Pflegebedürftigkeit, Arbeitslosigkeit und im Alter, sowie die gesellschaftliche Verantwortungsübernahme für Kinder und Jugendliche.
Jetzt mitmachen!
Solidarität statt Sozialabbau! Gemeinsam gegen den Rechtsruck & für einen solidarischen Antifaschismus!
Unkürzbar ist ein Zusammenschluss von Aktiven aus solidarischen Gruppen, Betrieben und Gewerkschaften. Wir haben uns zusammengeschlossen, um auf den Sozialabbau in Bremen aufmerksam zu machen und uns gemeinsam gegen ihn zu wehren.
Du bist auch vom Sozialabbau betroffen? Du kannst und willst nicht länger tatenlos den Rechtsruck über dich ergehen lassen? Wir freuen uns auf dich!
email: kontakt@unkürzbar.de

