Mach mit: Wir machen den Sozialabbau sichtbar!

Hohe Mieten. Teure Lebensmittel. Unterbesetzte Pflege. Fehlende Kinderbetreuung in den Kitas. Die Studiengebühren steigen, das Bürgergeld wird weg sanktioniert. Arbeitsplätze werden gestrichen. Das Deutschlandticket wird teurer und das Wohngeld braucht ewig. 

Nachhaltige Lösungen für die Klimakrise? Fehlanzeige! 

Unsere Regierungen tun alles dafür, eine Zukunft zu besiegeln unter der die Meisten leiden werden. Für jedes Problem kennen sie nur die selbe Antwort: Kürzen, wo Geld gebraucht und sinnvoll für alle eingesetzt werden könnte. Geld verschleudern, wo einige Wenige von profitieren.

Lebenswichtige Angebote werden gekürzt und mit rechten Parolen wird davon abgelenkt - in den Medien, in der Politik und auf der Straße.

Unser Wohlstand schrumpft, unsere Sorgen wachsen. Der Sozialabbau spielt den Rechten in die Karten. Statt Lösungen haben sie nur Sündenböcke anzubieten. Schuld sind immer die anderen. Aber wer macht denn den Sozialabbau?

Der Stress und die Sorgen werden auch bei dir immer größer? Du fühlst dich immer mehr unter Druck gesetzt, deinen Einkauf und deine Miete bezahlen zu können? Dir fehlt ein wichtiges Freizeit- oder Unterstützungsangebot, bei dem gekürzt wurde?

Unterstütze uns dabei, das sichtbar zu machen und mache bei unserer Umfrage mit. Wir wollen allen zeigen, wie groß der Druck für uns ist, wo gekürzt wird und was das für Folgen hat. Nur gemeinsam sind wir unkürzbar!

Es reicht! Für uns alle! 
Gegen Sozialabbau und Rechtsruck auf die Straße

 

 

Komm mit uns am 26.09.2026 in Bremen auf die Straße – für soziale Rechte, Solidarität und einen starken Sozialstaat für alle, die hier leben! Gemeinsam mit Gewerkschaften, Verbänden, Initiativen und sozialen Bewegungen.

 

Unsere Forderungen

  •  Finger weg von der Rente!
  • Finger weg von der Krankenversicherung!
  •  Finger weg von der Pflege!
  •  Finger weg vom 8-Stunden-Tag!
  • Finger weg von der Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe!
  •  Finger weg vom Wohngeld!
  •  Finger weg von Änderungen bei der Krankschreibung!

Soziale Rechte sind keine Verfügungsmasse.

Wir wollen sie nicht nur verteidigen, sondern weiterentwickeln und ausbauen.


Soziale Sicherheit – kein Luxus, sondern selbstverständlich

Sozialstaat und soziale Rechte stehen unter erheblichem politischen Druck. Was in der Vergangenheit erkämpft wurde, wird heute nicht nur von rechts infrage gestellt. In Medien und Politik erleben wir, wie prekär Beschäftigte, Arme, erwerbslose und geflüchtete Menschen als faul oder zu anspruchsvoll dargestellt werden. 

So wird die öffentliche Debatte weiter verschoben: Arbeitende, Arme, erwerbslose , pflegebedürftige und geflüchtete Menschen, die unentgeltliche Sorgearbeit leisten, werden gegeneinander ausgespielt, während Sozialabbau und Kürzungen normalisiert werden. Die Leittragenden sind die vulnerabelsten Gruppen der Gesellschaft, wie Kinder und Jugendliche, pflegebedürftige, alte, kranke Menschen und Wohnungslose um nur einige zu nennen. Dem stellen wir uns entgegen. Soziale Sicherheit für alle ist kein Luxus, sondern notwendig.

 

Die spannenden Fragen

Während die Politik versucht, uns gegeneinander auszuspielen, und Rechte immer neue Sündenböcke präsentieren, bleibt immer weniger Raum für die eigentlich wichtigen Fragen:

  • Warum sind die Vermögen so ungleich verteilt?
  • Warum fehlen bezahlbare Wohnungen?
  • Warum reichen Rente und Grundsicherung nicht zum Leben?
  • Warum werden die Preise immer weiter erhöht, unsere Löhne aber nicht?

Nicht arme, arbeitende, erwerbslose und geflüchtete Menschen sind dafür verantwortlich. Die Ursachen liegen in politischen Entscheidungen und in einer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, in der Profitinteressen stärker wiegen als unsere Bedürfnisse.

 

Soziale Sicherheit allein besiegt die Rechten nicht – aber ohne soziale Sicherheit geht es gar nicht. 

Soziale Unsicherheit allein erklärt den Erfolg rechter Ansichten und Parteien nicht. Die Konkurrenz aller gegen alle, Nationalismus, Rassismus und Antifeminismus gründen in der Gesellschaft. Rechte greifen sie auf, bieten sie erfolgreich als Erklärungen für soziale Krisen und Unsicherheiten an und präsentieren sich selbst als deren Lösung.

Deshalb gehört für uns beides zusammen:

der Kampf für bessere Lebensbedingungen und der konsequente Kampf gegen Rassismus, Antisemitismus, Ausgrenzung und extrem rechte Politik.

Menschen brauchen materielle Sicherheit, bezahlbaren Wohnraum, gute Bildung, eine funktionierende Gesundheitsversorgung und gute Arbeit. Sie brauchen aber auch gleiche Rechte, demokratische Teilhabe und Schutz vor Diskriminierung.

 

Solidarität entsteht durch gemeinsames Handeln

Solidarität entsteht nicht durch Appelle. Sie entsteht dort, wo Menschen nicht nur erkennen, dass sie gemeinsame Interessen haben, sondern auch gemeinsam etwas verändern können. Wenn Menschen gemeinsam höhere Löhne und bessere Lebensbedingungen durchsetzen – unabhängig von Herkunft, Pass, Aufenthaltsstatus, Geschlecht oder Beschäftigungsform –, ist das praktische Solidarität. Erfolgreiche Solidarität funktioniert deswegen nur gemeinsam: zum Beispiel in Gewerkschaften, in der Selbstorganisation, in sozialen Bewegungen oder in Bündnissen wie unserem.

 

Veränderung entsteht auf der Straße …

… und bei der Arbeit, in der Nachbarschaft, in der Schule, an der Uni oder wo wir sonst sind. Für Veränderungen zu streiten, wird uns niemand abnehmen – erst recht nicht die Politik. Es kommt auf uns an, genügend Druck auf die Politik auszuüben.

Verlassen können wir uns dabei nur auf uns selbst.

 

Wer soll das alles bezahlen?

Geld und Vermögen sind genügend vorhanden. Wenn der politische Wille da ist – das zeigen die Rüstungsausgaben –, dann klappt es auch mit der Finanzierung. Eine reiche Gesellschaft wie die deutsche kann sich soziale Sicherheit für alle leisten. Die entscheidende Frage lautet deswegen für uns:

Wie verteilen wir den gesellschaftlichen Reichtum?

Vermögen, hohe Einkommen und Unternehmensgewinne müssen endlich angemessen dafür besteuert werden!

 

Unser Angebot: Gemeinsam organisieren

Nur gemeinsam sind wir unkürzbar!

Deswegen: Organisiere dich – in einer Gewerkschaft, Mieter:inneninitiative, Stadtteilgruppe, Erwerbslosenvereinigung oder wo du sonst lebst und aktiv bist.

Und komm mit uns auf die Straße!

 

 

Demonstration: 26.September, 9.30 Uhr, Neustadtswallanlagen, neben dem Pavillon von ver.di

Offenes Nachbereitungstreffen: 08. Oktober, 19 Uhr, Gewerkschaftshaus, Bahnhofsplatz 22, 28195 Bremen

Film-Veranstaltung: Jeder Acker, jede Fabrik

 

 

 

Filmveranstaltung und Diskussion: Jeder Acker, Jede Fabrik - Ideen für eine notwendige Revolution

 

Ein Film von Labournet TV und AngryWorkers

(D, 2026, 67 min) in Anwesenheit der Filmemacher:innen

 

Die Art und Weise, wie wir unser Leben produzieren, ist dumm, gefährlich und grausam. Es ist an der Zeit über eine Revolution nachzudenken, die die Gesellschaft grundlegend verändert.

Wir haben Genoss*innen zu den revolutionären Momenten der 1970er Jahre befragt.

Wir haben mit Leuten gesprochen, die sich derzeit an Debatten über eine neue Produktionsweise beteiligen. Wir haben dutzende Arbeiter:innen interviewt, die sich aktuell auf Gemüseäckern, in Umspannwerken, Krankenhäusern oder U-Bahnschächten zur Wehr setzen.

 

In “Jeder Acker, jede Fabrik” entwickeln wir aus all diesen Stimmen ein konkretes Bild davon, wie der Übergang in eine post-kapitalistische Gesellschaft aussehen könnte. Für alle, die ihren Kopf nicht in den Sand stecken wollen.

 

 

29. September, 19 Uhr, Gewerkschaftshaus Bremen, Bahnhofsplatz 22, 28195 Bremen

Solidarischer Antifaschismus – Was soll das denn sein?

Je mehr staatliche Sozialleistungen abgebaut werden, desto mehr Prozente bekommen rechte und rechtsextreme Parteien.

Wir drehen diesen Zusammenhang um: Wir wehren uns gegen jede Art von Sozialkürzungen und fordern eine soziale Politik für allen Menschen als wirksames Mittel gegen den Faschismus.

Dazu gehören menschenwürdige Lebensbedingungen für alle, gute Arbeitsbedingungen und Bezahlung, eine starke und solidarische Absicherung bei Krankheit, Pflegebedürftigkeit, Arbeitslosigkeit und im Alter, sowie die gesellschaftliche Verantwortungsübernahme für Kinder und Jugendliche.

Jetzt mitmachen!

Solidarität statt Sozialabbau! Gemeinsam gegen den Rechtsruck & für einen solidarischen Antifaschismus!

Unkürzbar ist ein Zusammenschluss von Aktiven aus solidarischen Gruppen, Betrieben und Gewerkschaften. Wir haben uns zusammengeschlossen, um auf den Sozialabbau in Bremen aufmerksam zu machen und uns gemeinsam gegen ihn zu wehren. 

Du bist auch vom Sozialabbau betroffen? Du kannst und willst nicht länger tatenlos den Rechtsruck über dich ergehen lassen? Wir freuen uns auf dich!

email: kontakt@unkürzbar.de

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