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Mach mit: Wir machen den Sozialabbau sichtbar!

Hohe Mieten. Teure Lebensmittel. Unterbesetzte Pflege. Fehlende Kinderbetreuung in den Kitas. Die Studiengebühren steigen, das Bürgergeld wird weg sanktioniert. Arbeitsplätze werden gestrichen. Das Deutschlandticket wird teurer und das Wohngeld braucht ewig. 

Nachhaltige Lösungen für die Klimakrise? Fehlanzeige! 

Unsere Regierungen tun alles dafür, eine Zukunft zu besiegeln unter der die Meisten leiden werden. Für jedes Problem kennen sie nur die selbe Antwort: Kürzen, wo Geld gebraucht und sinnvoll für alle eingesetzt werden könnte. Geld verschleudern, wo einige Wenige von profitieren.

Lebenswichtige Angebote werden gekürzt und mit rechten Parolen wird davon abgelenkt - in den Medien, in der Politik und auf der Straße.

Unser Wohlstand schrumpft, unsere Sorgen wachsen. Der Sozialabbau spielt den Rechten in die Karten. Statt Lösungen haben sie nur Sündenböcke anzubieten. Schuld sind immer die anderen. Aber wer macht denn den Sozialabbau?

Der Stress und die Sorgen werden auch bei dir immer größer? Du fühlst dich immer mehr unter Druck gesetzt, deinen Einkauf und deine Miete bezahlen zu können? Dir fehlt ein wichtiges Freizeit- oder Unterstützungsangebot, bei dem gekürzt wurde?

Unterstütze uns dabei, das sichtbar zu machen und mache bei unserer Umfrage mit. Wir wollen allen zeigen, wie groß der Druck für uns ist, wo gekürzt wird und was das für Folgen hat. Nur gemeinsam sind wir unkürzbar!

Offenes Treffen gegen Sozialabbau & Rechtsruck

 

 

 

Die Mieten steigen. Das Wohngeld wird gekürzt. In der Grundsicherung droht unter Umständen Wohnungslosigkeit. Lebensmittel werden teurer. Auch die Stromkosten ziehen weiter an. Für viele Minijobs sollen zukünftig Steuern und Abgaben gezahlt werden. Viele Menschen arbeiten jeden Tag hart – und müssen sich am Monatsende trotzdem fragen, wo ihr Geld geblieben ist. Während große Konzerne Rekordgewinne erzielen, wächst für viele der Druck im Alltag: befristete Beschäftigung, Personalmangel, Überstunden und ständige Unsicherheit. Besonders betroffen sind Menschen, die Kinder erziehen, krank sind, erwerbslos werden oder nur wenig verdienen.

Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte kürzlich, das bestehende Sozialsystem sei in seiner bisherigen Form nicht mehr finanzierbar. Den Vorwurf des Sozialabbaus weist er dagegen zurück, das sei alles nur „Mathematik“. Um zu sehen, dass das eigene Konto immer früher im Monat leer ist, braucht es aber kein abgeschlossenes Studium.

Auch in Bremen sind die Probleme offensichtlich. Bezahlbarer Wohnraum wird immer knapper, Schulen und soziale Einrichtungen arbeiten seit Jahren an ihrer Belastungsgrenze, Jugendeinrichtungen werden geschlossen. Doch wenn von Sparmaßnahmen die Rede ist, stellt sich die Frage: Wer soll eigentlich  und warum sparen? Während soziale Projekte, Bildung, Kultur und öffentliche Angebote unter Druck geraten, werden an anderer Stelle Millionen für Subventionen und vermeintliche „Sicherheit“ ausgegeben. Es geht also nicht darum, ob Geld vorhanden ist, sondern wofür es eingesetzt wird.

Diese Entwicklung bleibt nicht folgenlos. Rechte Kräfte nutzen die wachsende Unzufriedenheit gezielt aus und verschärfen sie mit Forderungen nach noch mehr Konkurrenz, Ausgrenzung, Repression und weiterem Sozialabbau. So können sie sich als vermeintliche Antwort auf gesellschaftliche Probleme präsentieren – obwohl ihre Politik die sozialen Verhältnisse weiter verschärfen würde. Auch in Bremen gewinnt die AfD weiter an Zustimmung.

Doch es geht auch anders. Wenn wir uns zusammenschließen und gemeinsam handeln, können wir etwas verändern. Gegen Kürzungen und Verdrängung.  Für eine Gesellschaft, die sich an den Bedürfnissen der Mehrheit der Menschen orientiert – und nicht an Standortlogik, Profiten und Sparzwängen. Gemeinsam sind wir #UNKÜRZBAR.

Wenn auch du das nicht länger hinnehmen willst, komm vorbei, lerne andere kennen und werde aktiv: Freitag, 24. Juli, 18:30–20:30 Uhr, KlimaWerkStadt, Westerstraße 58, Bremen-Neustadt

Solidarischer Antifaschismus – Was soll das denn sein?

Je mehr staatliche Sozialleistungen abgebaut werden, desto mehr Prozente bekommen rechte und rechtsextreme Parteien.

Wir drehen diesen Zusammenhang um: Wir wehren uns gegen jede Art von Sozialkürzungen und fordern eine soziale Politik für allen Menschen als wirksames Mittel gegen den Faschismus.

Dazu gehören menschenwürdige Lebensbedingungen für alle, gute Arbeitsbedingungen und Bezahlung, eine starke und solidarische Absicherung bei Krankheit, Pflegebedürftigkeit, Arbeitslosigkeit und im Alter, sowie die gesellschaftliche Verantwortungsübernahme für Kinder und Jugendliche.

Jetzt mitmachen!

Solidarität statt Sozialabbau! Gemeinsam gegen den Rechtsruck & für einen solidarischen Antifaschismus!

Unkürzbar ist ein Zusammenschluss von Aktiven aus solidarischen Gruppen, Betrieben und Gewerkschaften. Wir haben uns zusammengeschlossen, um auf den Sozialabbau in Bremen aufmerksam zu machen und uns gemeinsam gegen ihn zu wehren. 

Du bist auch vom Sozialabbau betroffen? Du kannst und willst nicht länger tatenlos den Rechtsruck über dich ergehen lassen? Wir freuen uns auf dich!

email: kontakt@unkürzbar.de

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