Mach mit: Wir machen den Sozialabbau sichtbar!
Hohe Mieten. Teure Lebensmittel. Unterbesetzte Pflege. Fehlende Kinderbetreuung in den Kitas. Die Studiengebühren steigen, das Bürgergeld wird weg sanktioniert. Arbeitsplätze werden gestrichen. Das Deutschlandticket wird teurer und das Wohngeld braucht ewig.
Nachhaltige Lösungen für die Klimakrise? Fehlanzeige!
Unsere Regierungen tun alles dafür, eine Zukunft zu besiegeln unter der die Meisten leiden werden. Für jedes Problem kennen sie nur die selbe Antwort: Kürzen, wo Geld gebraucht und sinnvoll für alle eingesetzt werden könnte. Geld verschleudern, wo einige Wenige von profitieren.
Lebenswichtige Angebote werden gekürzt und mit rechten Parolen wird davon abgelenkt - in den Medien, in der Politik und auf der Straße.
Unser Wohlstand schrumpft, unsere Sorgen wachsen. Der Sozialabbau spielt den Rechten in die Karten. Statt Lösungen haben sie nur Sündenböcke anzubieten. Schuld sind immer die anderen. Aber wer macht denn den Sozialabbau?
Der Stress und die Sorgen werden auch bei dir immer größer? Du fühlst dich immer mehr unter Druck gesetzt, deinen Einkauf und deine Miete bezahlen zu können? Dir fehlt ein wichtiges Freizeit- oder Unterstützungsangebot, bei dem gekürzt wurde?
Unterstütze uns dabei, das sichtbar zu machen und mache bei unserer Umfrage mit. Wir wollen allen zeigen, wie groß der Druck für uns ist, wo gekürzt wird und was das für Folgen hat. Nur gemeinsam sind wir unkürzbar!

Unkürzbar!-Cafe am 15. April
Wir laden euch ein zum „Café“ am 15.04.2026 18.30 bei zores, Grenzstraße 68, um mit euch über den Abgang des Bürgergeldes hin zum Grundsicherungsgeld zu diskutieren und dann gemeinsam schauen, was da geht.
Am 1. Juli 2026 wird die neue Grundsicherung in Kraft treten. Trotz harscher Kritik allerorts bis zu den Sozialverbänden und Gewerkschaften, trotz offensichtlicher Unvereinbarkeit mit der Verfassung haben Bundestag und Bundesrat die neuen Gesetze verabschiedet.
Damit wird, die Armut bis hin zur Obdachlosigkeit verschärft, was insbesondere vulnerable Gruppen wie Familien, Ältere und Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen treffen wird.
Diese Armutsverwaltung wird noch drastischer als Hartz 4 den Arbeitsmarkt weiter deregulieren: working poor, Minijobs, Leiharbeit, Teilzeit. Sie verschlechtert die Arbeitsbedingungen für alle.
"Sanktionen, die alles übertreffen, was das Recht der Fürsorge und Existenzsicherung jemals kannte." (Roland Rosenow)
"Verarmung, mehr Obdachlosigkeit, mehr Druck auf den Arbeitsmarkt, mehr Menschen die kaputtgehen." (Tacheles)
"Ein harter und unmenschlicher kalkulierter Verfassungsbruch" (Sanktionsfrei, Helena Steinhaus)
Café Unkürzbar!: Mittwoch, 15. April, 18.30–20.30 Uhr, zores, Grenzstraße 68, Bremen-Walle
Wir freuen uns auf dich!
Solidarischer Antifaschismus – Was soll das denn sein?

Je mehr staatliche Sozialleistungen abgebaut werden, desto mehr Prozente bekommen rechte und rechtsextreme Parteien.
Wir drehen diesen Zusammenhang um: Wir wehren uns gegen jede Art von Sozialkürzungen und fordern eine soziale Politik für allen Menschen als wirksames Mittel gegen den Faschismus.
Dazu gehören menschenwürdige Lebensbedingungen für alle, gute Arbeitsbedingungen und Bezahlung, eine starke und solidarische Absicherung bei Krankheit, Pflegebedürftigkeit, Arbeitslosigkeit und im Alter, sowie die gesellschaftliche Verantwortungsübernahme für Kinder und Jugendliche.
Jetzt mitmachen!
Solidarität statt Sozialabbau! Gemeinsam gegen den Rechtsruck & für einen solidarischen Antifaschismus!
Unkürzbar ist ein Zusammenschluss von Aktiven aus solidarischen Gruppen, Betrieben und Gewerkschaften. Wir haben uns zusammengeschlossen, um auf den Sozialabbau in Bremen aufmerksam zu machen und uns gemeinsam gegen ihn zu wehren.
Du bist auch vom Sozialabbau betroffen? Du kannst und willst nicht länger tatenlos den Rechtsruck über dich ergehen lassen? Wir freuen uns auf dich!
email: kontakt@unkürzbar.de

